Kappadokien
ist mit seinem einzigartigen und uberraschenden Panoramen voll mit Kunstwerken
verschiedener Kulturen. Ein lebhaftes Provinzleben mit seiner Farbe und
Folkore erganzen die Atmosphäre. Die meisten der unzählbar vielen in
Felsen gehauenen Kloster, Kirchen und Einsiedlerzellen sind mit Fresken
geschmuckt. Es existiert kein zweites Gebiet, das die Natur, die Geschichte,
die Kunst und das Leben in solcher Intensitat wie hier vereint.
Der Boden besteht aus Tuff, der seine Farbe aufgrund der im Lava vorhandenen
verschiedenen Mineralien zwischen weiss, gelb und rosa andern kann. Des
Tuffstein ist weich und leicht zu bearbeiten, so dass im Laufe von Jahrhunderten
sogar unterirdische Städte gebaut werden konnten, die heutzutage zu den
Touristenattraktioonen von Kappadokien gehören. Durch Zugabe von
Dungemittel - traditionell war das Taubenmist - wird der Boden sehr fruchtbar,
deshalb sieht man beim Wandern viele wunderschöne Gärten und viel Wein.
Die spitzen Feenkamine bieten die bizarresten Ansichten; in der Nähe
von Göreme gibt es deshlab viele Täler, die sich zum wandern lohnen.
Das Herz von Kappadokien ist Göreme. Der
Ort ist Zentrum des Nationalparks Göreme, der zusammen mit anderen Felsendenkmalen
von Kappadokien seit 1985 zum Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO gehört.
Wenn Sie interessiert an Kunst, Geschichte, Geologie oder der Natur
sind, dann kommen Sie in Göreme auf Ihre Kosten!
Der
Antike Autor Strabon in der Zeit des römischen Kaisers Augustus erläutert
in seinem 17. Band Buch "Geographika" (Anatolien XII, XIII,
XIV) die Grenzen von Kappadokien: im Süden der Taurus, im Westen Aksaray,
im Osten Malatya und im Nordosten die Schwarzmeerküste. Das heutige Kappadokien
umfasst das Gebiet der Provinzen Nevsehir, Aksaray, Nigde, Kayseri und
Kirsehir.
Der noch engere Bereich besteht aus Avanos, Göreme, Ürgüp, Derinkuyu,
Kaymaklý, Soganli und das Ihlaratal.

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